Unsere Mitsingkonzerte in Wien und Salzburg bieten EinzelsängerInnen und Chören die Möglichkeit, im Wiener Stephansdom or dem Salzburger Dom ein bedeutendes Werk der Chorliteratur im Rahmen eines professionell organisierten Mitsingkonzertes aufzuführen.
Seit 20 Jahren kommen zu diesem Anlass EinzelsängerInnen und Chöre aus aller Welt zusammen, um diese besondere Sing Along Erfahrung machen zu können. Unter der Leitung eines renommierten Chorleiters studieren Sie während eines Chorfestivals in Proben über mehrere Tage das aktuelle Werk ein. Als Teil des so geformten Sing Mit! Festivalchors bringen Sie es in einem festlichen Abschlusskonzert zusammen mit Ihren internationalen Mitsängern, dem Domorchester und renommierten Solisten vor großem Publikum zur Aufführung.
Die Künstlerischen Leiter
Künstlerischer Leiter der Wiener Sing mit! Chorfestivals
Künstlerischer Leiter der Sing mit! Chorfestivals
Künstlerische Leiterin des Gospel Sing mit! Chorfestivals
Künstlerischer Leiter der Sing mit! Chorfestivals
Sing Mit! Galerie


















































































Dankeschön an Gerald Wirth
Dankeschön an Gerald Wirth

Gratulation an die SolistInnen
Gratulation an die SolistInnen

Überreichung der Jubiläums-Zertifikate
Überreichung der Jubiläums-Zertifikate

Überreichung der Jubiläums-Zertifikate
Überreichung der Jubiläums-Zertifikate

Überreichung der Jubiläums-Zertifikate
Überreichung der Jubiläums-Zertifikate




Totenprotokoll W. A. Mozart

Begräbnis W. A. Mozart

Hochzeit W. A. Mozart
Sing mit! Gospel Edition
19. - 21. November 2026 | Stephansdom, Wien
Gemeinsam singen, gemeinsam erleben: Bei der Sing mit! Gospel Edition steht die Freude am Singen im Mittelpunkt. Unter der Leitung der international renommierten Gospel-Ikone Kim Cooper entsteht ein mitreißendes Konzerterlebnis. In entspannter Atmosphäre werden die Songs gemeinsam erarbeitet – ganz ohne Vorkenntnisse. Im Fokus stehen Energie, Gemeinschaft und die unmittelbare Kraft der Gospelmusik.
Sie erarbeiten die Songs zusammen mit Kom Cooper über mehrere Tage in Workshops. Anschließend führen Sie diese es als Teil des über die Tage geformten Sing Mit! Gospelchors, begleitet von einem Jazz-Ensemble und mit Kim Cooper als Lead-Sängerin, in einem großen Abendkonzert im Wiener Stephansdom auf.
Programm
Das Programm spannt einen weiten Bogen durch die Geschichte des Gospels – von seinen Wurzeln bis hin zu den Chart-Erfolgen der modernen Gospel-Szene.
Gemeinsam tauchen wir ein in traditionelle Black American Gospels und Spirituals wie Amazing Grace, Down by the Riverside und I Get Joy When I Think About und lassen uns von Joshua Fit The Battle of Jericho mitreißen.
Wir grooven zu Kirk Franklins I Smile und Stomp, feiern den Welthit Oh Happy Day und schlagen eine Brücke zu Klassik mit der energiegeladenen Ode an Beethoven: Joyful, Joyful.
Abgerundet wird das Programm durch drei moderne Gospel-Kompositionen von Kim Cooper und Anthony Löwstedt: Think About It, Looking Good for Jesus und He Is the One.
Ablaufplan

Donnerstag, 19. November 2026
Nachmittag: Chorprobe Nr. 1
Abend: Willkommens-Empfang im Dach des Stephansdoms
Freitag, 20. November 2026
Vormittag: Chorprobe Nr. 2
Nachmittag: Chorprobe Nr. 3
Samstag, 21. November 2026
Vormittag: Generalprobe
Abend: feierliches Konzert im Stephansdom
Anschließend: Konzertempfang
Kim Cooper

Sängerin, Komponistin und Produzentin
Kim Cooper ist eine US-amerikanische Sängerin, Komponistin und Produzentin. Sie war in den 1990ern und 2000er Jahren Teil des Soul/Jazz/Pop-Vokal-Trios The Rounder Girls, die als Österreichs Vertreter beim Eurovision Song Contest 2000 in Stockholm waren. Cooper lebt und arbeitet seit 1985 in Österreich.
Kim Cooper wuchs in Harlem (New York City) und Long Island in den USA auf. Im Kindesalter wurde sie musikalisch durch ihren Onkel, den Jazz-Schlagzeuger Percy Bride, geprägt. Später kam sie mit verschiedenen Genres wie Soul, Jazz, Latin und Disco in Berührung. Ab Ende der 1970er Jahre stand sie auf Musical- und Theaterbühnen in New York, bevor sie 1985 aus privaten Gründen nach Wien übersiedelte.
In den 1990er Jahren war sie Teil der Wiener Eurodance-Gruppe "Beat 4 Feet", die in den 1990er-Jahren mehrmals in den österreichischen Charts vertreten war, sowie der Bands "Naniamé" und "Sanza". Mit ihrem Partner Anthony Löwstedt bildete sie das Duo "Loco" und verfasste mit ihm gemeinsam Texte. Sie setzte mit den Dancefloor-Sounds von “Danube Dance” und “Club 69”, mit dem Grammy-Gewinner und Produzenten Peter Rauhofer, mit internationalen Hits wie Unique, Let Me Be Your Underwear, Drama, und Diva ihre musikalische Karriere fort. Beyoncé sampelte 2022 "Unique" in den Liedern "Alien Superstar" und "Cozy" auf ihrem Album "Renaissance".
Bekannt wurde Kim Cooper vor allem durch die Formation "The Rounder Girls", die sie gemeinsam mit Lynne Kieran und Tini Kainrath 1993 gründete. Das Trio trat unter anderem beim Besuch von Papst Johannes Paul II. 1998 in Wien auf und trat für Österreich beim Eurovision Song Contest 2000 in Stockholm an, wo es den 14. Platz belegte. 2009 spielte das Trio in der ORF-Comedyserie "Der wilde Gärtner" mit. 2013 löste sich das Ensemble aufgrund des plötzlichen Todes von Lynne Kieran auf.
Nach ihrer Zeit mit den Rounder Girls produzierte Cooper A Tribute to Black Icons, eine Revue mit vorrangig US-amerikanisch/britischer Soul-Musik von etwa Billie Holiday, Ella Fitzgerald und Stevie Wonder, bei der sie auch selbst auf der Bühne stand. Von 2016 bis 2018 stand Kim Cooper mit ihrer musikalischen Solo-Comedyshow "Sag es auf Germlish" auf Österreichs Bühnen. Seit 2017 ist Cooper Teil der Gruppe "Viennese Ladies", deren erstes Album 2023 erschien.
Konzert im Stephansdom
Der festliche Abschluss des 48. Sing Mit! Chorfestivals ist die Aufführung der erarbeiteten Gospel Werke im Stephansdom. Damit setzen Sie die Tradition der Musik im Dom fort und treten in die Fußstapfen großer Komponisten. Im Stephansdom erhielten Joseph und sein Bruder Michael Haydn als Chorknaben eine umfassende musikalische Ausbildung. Joseph Haydn heiratete hier, ebenso wie Johann Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Für Mozart spielte der Stephansdom in seinem ganzen Leben eine wichtige Rolle, vor allem als er im nahe gelegenen Figaro-Haus wohnte, aber auch nach seinem Tod: Hier heiratete er Constanze Weber, ließ zwei seiner Kinder im Dom taufen und wenige Monate vor seinem Tod bewarb sich Mozart um die Kapellmeister-Adjunktstelle bei St. Stephan. Mozarts Name findet sich sowohl im Totenprotokoll, als auch im so genannten Bahrleihbuch (Totengebührenbuch) des Doms. Abgesehen von Mozart sind auch Antonio Vivaldi, Christoph Willibald Gluck, Antonio Salieri, Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart hier im Totenbuch vermerkt.
Einstimmung und Vorbereitung
Wir haben auf Youtube eine Playlist zusammengestellt, mit der ihr euch auf das Chorfestival eingrooven könnt: Youtube-Playlist
Diese eignet sich zusammen mit den Songtexten mit Einsätzen auch zur Vorbereitung - diese sind in eurer Anmeldung automatisch inkludiert und erhaltet ihr nach eurer Anmeldung zugeschickt. Bitte beachtet jedoch, dass die Playlist nicht zu 100 % widerspiegeln kann, wie die Stücke im Konzert gesungen werden; Kim wird das mit euch in den Proben einstudieren.
Bei der wahren Gospel-Experience zählt die Freude am Singen, daher sind für dieses Chorfestival kein Notenlesekenntnisse erforderlich und es gibt kein Notenheft. Wie bei Gospelkonzerten üblich erfolgt der Auftritt ohne Noten oder Songtexten.
L. v. Beethoven: C-Dur Messe
8. - 10. Juli 2027 | Stephansdom, Wien
Singen Sie im Beethovenjahr 2027 seine C-Dur Messe als Teil des Sing Mit! Festival Chors im Wiener Stephansdom. Anlässlich des 200. Tagestages von L. v. Beethoven studieren Sie jenes Werk ein von dem Beethoven selbst sagte, es behandle den Text so, „wie er noch wenig behandelt worden“. Gerade in der anfänglichen Ablehnung durch den Fürsten Esterházy kommt der revolutionäre Charakter der C-Dur Messe zum Ausdruck.
Das Werk erarbeiten Sie beim Sing Mit! Chorfestival in mehrtägigen Workshops unter der Leitung von Erasmus Baumgartner und führen es anschließend gemeinsam mit dem Wiener Domorchester und namhaften Solistinnen und Solisten als feierliches Abschlusskonzert im Wiener Stephansdom auf.
Repertoire und Komponisten
Repertoire
L. v. Beethoven: Messe in C-Dur, op. 86
Ludwig van Beethoven (1770-1827) wandte sich erst spät der Kirchenmusik zu, obwohl er bereits in seiner Bonner Zeit als Organist an verschiedenen Kirchen tätig war und später als Organist am kurfürstlichen Hof seinen Dienst versah. Beethovens kirchenmusikalisches Werk ist mit nur zwei Messen nicht besonders umfangreich. Bei beiden Messen – der Messe in C, op. 86 (1807), und der Missa solemnis in D, op. 123 (1819-1823) – handelt es sich zudem um Auftragswerke. So erhielt Ludwig van Beethoven von dem musikliebenden Fürst Nikolaus II. von Esterházy (1765-1833) den Auftrag, für den Namenstag von dessen Frau Fürstin Maria Josepha Hermenegild von Liechtenstein am 8. September 1807 eine Festmesse zu komponieren. Wahrscheinlich begann Beethoven mit dem Credo der Messe in C im Winter 1806/1807 - Ende August 1807 stellte er die Partitur fertig. Vermutlich hielt sich Beethoven von 10. bis 16. September 1807 in Eisenstadt auf. Sein Eisenstädter Aufenthalt wurde für ihn jedoch zu einer einzigen Katastrophe: zum einen war Beethoven dort nicht gerade standesgemäß untergebracht, zum anderen gestaltete sich die Probenarbeit durch fehlerhafte Aufführungsmaterialien äußerst mühsam. Und schließlich fiel Beethovens Komposition bei der Uraufführung am 13. September 1807 in der Bergkirche in Eisenstadt auch noch durch. Dort löste sie allgemeines Befremden unter den Zuhörern lokaler wie auswärtiger Herkunft aus. Beim Fürstenhaus, das großen Gefallen an den fröhlich-frommen, in sich ruhenden Messen Haydns gefunden hatte, stieß Beethovens Messe auf wenig Begeisterung: mit so revolutionären Ideen konnte der alteuropäische Hochadel wenig anfangen. Am 22. Dezember 1808 wurde die Messe in C dann erstmals konzertant im Theater an der Wien aufgeführt, wo ihr ebenfalls nur wenig Beifall beschieden war. Erst eine Aufführung in Grätz/Troppau bei der Fürstenfamilie Lichnowsky am 18. September 1811 sorgte für einen Erfolg der Messe.
Das in der traditionellen Festtonart C-Dur komponierte Werk gliedert sich in sechs Teile: Kyrie – Gloria (Qui tollis – Quoniam) – Credo – Sanctus (Benedictus – Osanna) – Agnus Dei (Dona nobis pacem). Die sechs Sätze sind in sich geschlossen und verzichten auf Arien, selbst das Tenor-Arioso im Credo umfasst nur wenige Takte. Sie ist gekennzeichnet durch ausgeprägte Dynamik, Dramatik, Farbe und Kontrast. Mit seiner Herangehensweise, jedes einzelne Wort des lateinischen Textes inhaltlich genau zu erfassen und durch Vertonung auszudeuten, erschloss er dem liturgischen Text neue Ausdruckswelten.
Erst kurz vor der Erstausgabe 1812 bestimmte Beethoven den Widmungsempfänger. Die ursprünglich vorgesehene Zueignung an Fürst Esterházy oder seine Frau zog Beethoven zurück. Nach der missglückten Uraufführung waren die Beziehungen zwischen Beethoven und dem Haus Esterházy verständlicherweise stark abgekühlt, sodass Beethoven einen neuen Widmungsträger suchte, den er im Mai 1812 in seinem finanziellen Gönner Ferdinand Johann Nepomuk Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau fand. Im Herbst 1812 wurde die Partitur mit dem lateinischen und einem zusätzlichen deutschen Text des Theologen Christian Schreiber, der die sechs Messteile zu drei Hymnen (Hymnus 1: Kyrie, Gloria / Hymnus 2: Credo / Hymnus 3: Sanctus, Benedictus, Agnus Dei) zusammenfasste, veröffentlicht. Obwohl Beethoven die deutsche Fassung selbst angeregt hatte, nahm er dazu in einem Brief kritisch Stellung – denn für ihn war die entsprechende musikalische Ausgestaltung des liturgischen Textes von besonderer Bedeutung und diese ging teilweise durch die Übertragung ins Deutsche verloren.
Komponist
Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Ludwig van Beethoven wurde wahrscheinlich am 16. Dezember 1770 in Bonn als Sohn einer Musikerfamilie geboren, getauft wurde er am 17. Dezember 1770. Sein Vater Johann van Beethoven war Tenorist an der kurfürstlichen Hofkapelle in Bonn, sein Großvater Ludwig van Beethoven Hofkapellmeister in Bonn. Als Ludwig van Beethoven 11 Jahre alt war wurde er Gehilfe des Hoforganisten Christian Gottlob Neefe und bereits nach wenigen Monaten wurde er sein Meisterschüler und vertrat ihn amtlich an der Orgel, wenn dieser verhindert war. Ab 1783 spielte er als Bratschist und Cembalist im kurfürstlichen Orchester. Vermutlich auf Neefe's Fürsprache hin erhielt Ludwig van Beethoven 1787 eine Einladung nach Wien, um Kompositionsschüler Mozarts zu werden. Doch die Reise steht unter keinem guten Stern. Zwar sagt ihm Mozart eine große Zukunft voraus, aber schon nach wenigen Wochen erfährt Beethoven, dass seine Mutter todkrank ist, und kehrt nach Bonn zurück.
Als Joseph Haydn auf der Rückreise von England nach Wien im Juli 1792 in Bonn Station machte, hatte Beethoven die Gelegenheit, ihm vorzuspielen. Haydn lädt Beethoven 1792 nach Wien ein und Beethoven nimmt das Angebot an um Bonn für immer den Rücken zu kehren. Auf Empfehlung von Graf Ferdinand von Waldstein fand er bald die Unterstützung adeliger Musikliebhaber, die ihm halfen, in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Bis zu Haydns erneuter Abreise nach London Anfang 1794 studierte Beethoven bei ihm Kompositionslehre, anschließend erhielt er Kontrapunktunterricht bei Albrechtsberger, nebenher begann er bereits 1792 sein Studium der italienischen Gesangskomposition bei Antonio Salieri. Im Jahr 1795 trat Ludwig van Beethoven erstmals mit eigenen Klavierkompositionen in Häusern der Adelsschicht auf. In kurzer Zeit verdiente er sich höchstes Ansehen und durch die Unterstützung seiner Förderer war es ihm nun möglich, als freier Komponist zu arbeiten.
1795 machten sich bei Beethoven erste Anzeichen einer sich ausweitenden Hörschädigung bemerkbar, die ihn immer mehr zu einem Einzelgänger werden ließ, 1808 zu starker Schwerhörigkeit und schließlich 1819 zu völliger Taubheit führte. Im Oktober 1802 entstand in seiner Wohnung in der Probstgasse 6, das “Heiligenstädter Testament„, ein Brief an seine Brüder, welcher ein ergreifendes Dokument der Hilflosigkeit gegenüber seinem gesundheitlichen und psychischen Zustand darstellt. Ab 1808 gab Beethoven keine öffentlichen Konzerte mehr, in den kommenden Jahren war eine Unterhaltung mit ihm nur noch schriftlich möglich. Beethoven blieb zeit seines Lebens Junggeselle, allerdings übernahm er 1815, als sein Bruder Caspar starb, die Vormundschaft für dessen 9jährigen Sohn Karl zusammen mit dessen Frau Johanna.
Sein letztes Werk, ein Streichquartett, vollendete er 1826. Er starb am 26. März 1827. Am Tag seiner Beerdigung in Währing blieben die Schulen in Wien geschlossen. Tausende Menschen gaben ihm sein letztes Geleit. 1888 wurden die Gebeine Beethovens in ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof überführt. Aus seinem umfangreichen konzertanten Werk stechen insbesondere die neun Sinfonien und seine Klavierwerke hervor, speziell die fünf Klavierkonzerte und 32 Klaviersonaten. Daneben schuf er u. a. ein Violinkonzert, die Oper Fidelio, die Missa solemnis sowie eine Vielzahl kammermusikalischer Werke.
Ablaufplan
Donnerstag, 8. Juli 2027
Nachmittag: Chorprobe Nr. 1
Abend: Willkommens-Empfang im Dach des Stephansdoms
Freitag, 9. Juli 2027
Vormittag: Chorprobe Nr. 2
Nachmittag: Chorprobe Nr. 3
Samstag, 10. Juli 2027
Vormittag: Generalprobe
Abend: feierliches Konzert im Stephansdom
Anschließend: Konzertempfang
Erasmus Baumgartner

Wiener Sängerknaben, Künstlerischer Leiter
Erasmus Baumgartner ist seit 2023 der künstlerische Leiter der Wiener Sängerknaben und des Campus Augarten.
Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Erasmus Baumgartner als Sängerknabe im Stift St. Florian in Oberösterreich. Als 17-Jähriger begann er ein Dirigier- und Gesangsstudium an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz; das er 2002 mit Auszeichnung abschloss. Später absolvierte er, ebenfalls mit Auszeichnung, ein Masterstudium in Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum in Salzburg.
Erasmus Baumgartner hat an Musikschulen und Gymnasien unterrichtet, bei den Wiener Sängerknaben und an der Wiener Staatsoper.
Als Chorsänger sang er bei den Salzburger Festspielen: 1987 als Sängerknabe unter Herbert von Karajan, 2008 als Erwachsener unter Seiji Ozawa und Franz Welser-Möst. Noch während seiner Studienzeit gründete Baumgartner die international ausgezeichneten „Academy Singers“, einen Chor von 50 jungen Sängerinnen und Sängern aus ganz Oberösterreich. Von 2009 bis 2012 war er der Künstlerische Leiter des Chores Juvenis in Schärding. 2014 wurde er Assistent und Stellvertreter von Gerald Wirth.
Wiener Domorchester
Das Wiener Domorchester setzt sich aus Musikern aller großen Wiener Orchester zusammen. Das Repertoire reicht von kammermusikalischen Ensembles bis zum romantischen Sinfonieorchester. Bei den sonntäglichen Hochämtern, bei vielen anderen von der Dommusik gestalteten Gottesdiensten, bei besonderen Veranstaltungen und bei den Konzerten der Dommusik ist das Domorchester der Partner von Solisten und Chor.
Die Geschichte der Musik im Stephansdom reicht wohl so weit zurück, als in diesem Kirchenraum Liturgie gefeiert wird, also mindestens 870 Jahre! Erstmals urkundlich erwähnt ist das organisierte hauseigene Musikwesen im Stiftsbrief von Herzog Rudolf IV aus dem Jahr 1365, in dem im Zusammenhang mit der Errichtung eines Kollegialkapitels (dem heutigen Domkapitel) auch ein Kantor genannt wird, der für Chorleiter, Chorsänger und Schüler (Stephaner Sängerknaben) verantwortlich war. Unter den prominenten Musikern, die am Stephansdom tätig waren, seien Johann Joseph Fux, die Brüder Michael und Joseph Haydn sowie Wolfgang Amadé Mozart genannt.
Konzert im Stephansdom
Der festliche Abschluss des 49. Sing Mit! Chorfestivals ist die Aufführung der Messe in C-Dur im Stephansdom. Damit setzen Sie die Tradition der Musik im Dom fort und treten in die Fußstapfen großer Komponisten. Im Stephansdom erhielten Joseph und sein Bruder Michael Haydn als Chorknaben eine umfassende musikalische Ausbildung. Joseph Haydn heiratete hier, ebenso wie Johann Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Für Mozart spielte der Stephansdom in seinem ganzen Leben eine wichtige Rolle, vor allem als er im nahe gelegenen Figaro-Haus wohnte, aber auch nach seinem Tod: Hier heiratete er Constanze Weber, ließ zwei seiner Kinder im Dom taufen und wenige Monate vor seinem Tod bewarb sich Mozart um die Kapellmeister-Adjunktstelle bei St. Stephan. Mozarts Name findet sich sowohl im Totenprotokoll, als auch im so genannten Bahrleihbuch (Totengebührenbuch) des Doms. Abgesehen von Mozart sind auch Antonio Vivaldi, Christoph Willibald Gluck, Antonio Salieri, Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart hier im Totenbuch vermerkt.
Notenmaterial und Übestimmen
Sie können die Noten für das Stück bei Ihrer Anmeldung miteinfügen. Wir werden die Carus-Ausgabe beim Sing mit! Chorfestival verwenden. Innerhalb Europas schicken wir Ihnen die Noten ab Mitte April gerne zu. Bestellfrist für die Noten ist 31. März 2027.
Wenn Sie die Noten bereits haben oder selbst bestellen möchten, finden Sie die Ausgabe direkt bei Carus: Beethoven Messe in C-Dur: 40.688/05
M. Duruflé: Requiem
15. - 17. Juli 2027 | Stephansdom, Wien
Anlässlich des 125. Geburtstages von M. Duruflé können Sie zum 80. Jubiläum der Uraufführung erstmals sein berühmtes Requiem beim Sing Mit! Chorfestival aufführen. In diesem Meisterwerk der französischen Kirchenmusik verband Duruflé gregorianische Gesänge mit herrlichen Harmonien und schuf so zweifellos eines der bewegendsten religiösen Werke des 20. Jahrhunderts.
Johannes Pell macht sich mit den TeilnehmerInnen des Sing Mit! Festival Chors an die Einstudierung des Werkes, das zum krönenden Abschluss mit dem Wiener Domorchester und namhaften SolistInnen im Stephansdom zu Aufführung gelangt.
Repertoire und Komponisten
Repertoire
M. Duruflé: Requiem (op. 9)
Maurice Duruflés Requiem gehört zu den eindrucksvollsten geistlichen Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Das 1947 vollendete Werk verbindet die jahrhundertealte Tradition des gregorianischen Chorals mit der farbenreichen Harmonik und Klangsprache des französischen 20. Jahrhunderts. Entstanden in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Erschütterungen, ist es dennoch keine Musik des Schreckens: Duruflé stellt dem Tod nicht die Angst vor dem Jüngsten Gericht, sondern die Hoffnung auf Ruhe, Licht und Erlösung gegenüber.
Ausgangspunkt seiner Komposition waren die Melodien der gregorianischen Totenmesse. Duruflé übernimmt sie teilweise nahezu unverändert, an anderen Stellen lässt er sich nur von ihren melodischen Linien und ihrem charakteristischen freien Rhythmus inspirieren. Die gregorianischen Melodien werden dabei nicht lediglich zitiert, sondern durch seine moderne Harmonik, fein abgestufte Klangfarben und kunstvolle Polyphonie in eine neue musikalische Welt überführt.
Schon der Beginn des Requiems führt in diese besondere Atmosphäre: Über einem schwebenden Klangteppich entfaltet sich die gregorianische Melodie des Requiem aeternam – „Ewige Ruhe gib ihnen“. Immer wieder kehrt dieses Motiv im Verlauf des Werkes zurück und schafft eine übergeordnete musikalische Einheit. Die Orgel ist dabei weit mehr als eine Begleitung. Sie trägt und kommentiert den Chorklang, schafft Übergänge und verleiht der Musik ihre charakteristische, oft geradezu entrückte Klanglichkeit.
Auch in seiner Dramaturgie unterscheidet sich Duruflés Werk deutlich von den großen Requiem-Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Das traditionelle Dies irae, die dramatische Schilderung des Tages des Zorns und des Jüngsten Gerichts, fehlt als eigenständiger Satz. Stattdessen richtet sich der musikalische Bogen zunehmend auf die Hoffnung und die Verheißung des ewigen Lebens. Selbst dort, wo im Libera me oder in anderen Abschnitten Angst und die Ungewissheit des Menschen angesichts des Todes aufscheinen, bleibt die Musik von einer tiefen Innerlichkeit geprägt.
Das Sanctus öffnet anschließend einen anderen Klangraum: Leichte, fast schwebende Chorklänge lassen die gregorianische Melodie wie aus der Ferne erscheinen, bevor das Hosanna an Intensität gewinnt. Besonders eindringlich ist das Pie Jesu in der Mitte des Werkes. Der schlichte, innige Gebetsruf „Gütiger Jesus, schenke ihnen Ruhe“ wird der Mezzosopran-Solistin anvertraut. Über einer zurückhaltenden instrumentalen Begleitung entsteht ein Moment größter Intimität – eine Musik, die weniger von Trauer als von Trost und stiller Hoffnung erzählt.Im Agnus Dei kehrt die Bitte um ewige Ruhe zurück. Das folgende Lux aeterna – „Das ewige Licht leuchte ihnen“ – führt schließlich vom Dunkel des Todes immer deutlicher zum Licht.
Im abschließenden In paradisum erreicht diese Entwicklung ihren Höhepunkt. Die Musik scheint sich zunehmend von der Erde zu lösen; der Chorklang wird transparent und licht, bis das Werk in einer Atmosphäre vollkommener Ruhe verklingt. Der Tod erscheint hier nicht als endgültiges Ende, sondern als Übergang in eine andere, jenseitige Wirklichkeit.
Duruflés Requiem steht damit in enger geistiger und musikalischer Verwandtschaft zu Gabriel Faurés berühmtem Requiem. Duruflé bewunderte Fauré und war sogar als Organist an einer frühen Schallplattenaufnahme von Faurés Werk beteiligt. Beide Komponisten verzichten weitgehend auf die dramatische Darstellung des Jüngsten Gerichts und richten ihren musikalischen Blick auf Trost und Erlösung. Duruflé geht jedoch noch einen Schritt weiter, indem er die gregorianische Tradition zum eigentlichen Fundament seiner Komposition macht.
So verbindet das Requiem Vergangenheit und Gegenwart, archaische einstimmige Melodien und moderne Harmonik, schlichte Gebete und hochentwickelte musikalische Kunst. Gerade aus dieser Verbindung entsteht seine besondere Wirkung: eine Musik von großer Schönheit und Tiefe, die angesichts des Todes nicht bei der Trauer stehen bleibt, sondern den Blick auf Ruhe, Licht und Hoffnung richtet.
Komponisten
Maurice Duruflé (1902-1986)

Maurice Duruflé wurde am 11. Jänner 1902 im normannischen Louviers geboren. Seine frühe musikalische Prägung erhielt er als Chorknabe an der Kathedrale von Rouen, wo er mit gregorianischem Choral, Chormusik und Orgel vertraut wurde – Einflüsse, die sein gesamtes späteres Schaffen bestimmen sollten. 1919 ging Duruflé nach Paris und studierte zunächst bei Charles Tournemire und Louis Vierne, zwei der bedeutendsten französischen Organisten seiner Zeit. Am Pariser Conservatoire setzte er seine Studien bei Eugène Gigout, Jean Gallon, Georges Caussade und insbesondere Paul Dukas fort.
Duruflé machte sich bald als herausragender Konzertorganist einen Namen. Von 1931 bis zu seinem Tod war er Titularorganist an der Pariser Kirche Saint-Étienne-du-Mont. Daneben lehrte er von 1943 bis 1973 am Conservatoire de Paris, wo zu seinen Schülern auch der später berühmte Organist Pierre Cochereau gehörte. Als virtuoser Interpret unternahm Duruflé zahlreiche Konzertreisen, insbesondere durch die USA.
Als Komponist war Duruflé ausgesprochen selbstkritisch und hinterließ ein vergleichsweise schmales Œuvre. Nur wenige Werke gab er zur Veröffentlichung frei; umso größer ist die Bedeutung der erhaltenen Kompositionen. Charakteristisch für seine Musik ist die Verbindung des gregorianischen Chorals mit der französischen Klangtradition von Debussy, Ravel und Dukas. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die Suite pour orgue op. 5, das Prélude et Fugue sur le nom d’Alain op. 7, die Quatre Motets sur des thèmes grégoriens und die Messe «Cum jubilo».
Weltberühmt wurde Duruflé durch sein 1947 vollendetes Requiem op. 9, das heute zu den bedeutendsten geistlichen Werken des 20. Jahrhunderts zählt. Es vereint jene beiden musikalischen Welten, die Duruflé ein Leben lang beschäftigten: die archaische Kraft des gregorianischen Gesangs und die harmonische Raffinesse der modernen französischen Musik.
1953 heiratete Duruflé die Organistin Marie-Madeleine Chevalier, mit der er auch als Orgelduo konzertierte. Ein schwerer Autounfall im Jahr 1975 beendete ihre aktive Konzerttätigkeit weitgehend. Maurice Duruflé starb am 16. Juni 1986 in Louveciennes bei Paris.
Ablaufplan
Donnerstag, 15. Juli 2027
Nachmittag: Chorprobe Nr. 1
Abend: Willkommens-Empfang im Dach des Stephansdoms
Freitag, 16. Juli 2027
Vormittag: Chorprobe Nr. 2
Nachmittag: Chorprobe Nr. 3
Samstag, 17. Juli 2027
Vormittag: Generalprobe
Abend: feierliches Konzert im Stephansdom
Anschließend: Konzertempfang
Johannes Pell

Wiener Sängerknaben, Kapellmeister
Johannes Pell wurde am 27. 8. 1982 in Linz geboren. Klavierstudium am Bruckner-Konservatorium Linz von 1994-1999. Von 1999-2005 Studium „Klavier-Konzertfach“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien dazu von 2003-2005 Studium „Chordirigieren“ am Mozarteum Salzburg.
Johannes Pell leitete den Kirchenchor Haag von 2004-2008, den „Chorus discantus“ von 2006-2009 und war lange Zeit im „Chor ad libitum“ St. Valentin, der Wiener Singakademie und im Akademischen Sinfonieorchester in Wien tätig.
Seit 2005 Studium „Orchesterdirigieren“ an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Dort dirigierte Johannes Pell 2007 die Operettenproduktion „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauß sowie ein Konzert anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. René Clemencic in Anwesenheit des Komponisten.
Mehrmaliger Gewinner bei nationalen Wettbewerben. Referent und Korrepetitor bei verschiedenen Festivals.
Korrepetitor am Theater an der Wien, bei der Oper Klosterneuburg, dem Opernfestival Jennersdorf, der Wiener Singakademie, dem Salzburger Bachchor und dem Wiener Jeunesse Orchester.
In der Saison 2009 – 2010 war er Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Erfurt, wo er bereits in seiner ersten Saison zahlreiche Werke dirigierte. Ab Sommer 2010 war Johannes Pell 2. Kapellmeister am Theater Erfurt und dirigierte dort zahlreiche Produktionen.
In der Saison 2011/2012 dirigierte und betreute er am Theater Erfurt mehrere Neuproduktionen. Ab Januar 2012 übernahm Herr Pell kurzfristig die Neuproduktion von „Orpheus in der Unterwelt“ am Stadttheater in Bern.
Die Zeitschrift Opernwelt nominierte Johannes Pell im Jahr 2011 zum „Nachwuchskünstler“ und Deutschlandradio Berlin kürte ihn zum „Nachwuchsdirigenten“ des Jahres.
Im Juni 2013 debütierte er am Mainfrankentheater in Würzburg und dirigierte dort eine Serie von „Die Fledermaus“.
Ab der Saison 2013/14 wechselte Johannes Pell als 1. Kapellmeister an die Oper Bonn und dirigierte dort zahlreiche Werke.
Im Sommer 2013 dirigierte Johannes Pell bei den Schlossfestspielen in Schwerin „Die Fledermaus“ und debütierte im März 2014 an der Wiener Volksoper ebenfalls mit „Die Fledermaus“.
In der Saison 2014/15 leitete Johannes Pell die Neuproduktion „Aladin e la lampada magica“ von Nino Rota an der Oper Leipzig und dirigierte wieder an der Wiener Volksoper (WA von „Gräfin Mariza“ und „Die Fledermaus“). Weiters debütierte er an der Oper Graz mit „Tosca“ sowie beim Brucknerorchester in Linz.
Von Sommer 2016 bis Juli 2020 war Johannes Pell 1. Kapellmeister am Opernhaus Wuppertal und leitete dort erfolgreich zahlreiche Premieren und Repertoirevorstellungen. Ein besonderer Erfolg war dort die Einstudierung und musikalische Leitung der Oper: „Die Tote Stadt“ von Korngold.
Von 2020 bis 2024 war Johannes Pell Chefdirigent und musikalischer Oberleiter der Staatsoperette in Dresden.
Im Frühjahr 2021 folgten erste Lehrveranstaltungen an der Hochschule für Musik „Carl-Maria von Weber“ in Dresden. Im Frühjahr 2022 war Johannes Pell als Gastdirigent an der Hochschule für Musik in Stuttgart engagiert.
Seit September 2024 ist Johannes 2. Chorleiter, Assistent und Korrepetitor bei der Wiener Singakademie im Wiener Konzerthaus.
Im Februar 2025 beginnt die Zusammenarbeit mit den Wiener Sängerknaben. Seit Ende April 2025 2. Chorleiter des Chorus Juventus, sowie als Musikpädagoge bei den Wiener Sängerknaben.
Weiters sind für 2025 verschiedene Projekte und Konzerte, unter anderen mit den Dresdner Chamber Soloists, geplant.
Wiener Domorchester
Das Wiener Domorchester setzt sich aus Musikern aller großen Wiener Orchester zusammen. Das Repertoire reicht von kammermusikalischen Ensembles bis zum romantischen Sinfonieorchester. Bei den sonntäglichen Hochämtern, bei vielen anderen von der Dommusik gestalteten Gottesdiensten, bei besonderen Veranstaltungen und bei den Konzerten der Dommusik ist das Domorchester der Partner von Solisten und Chor.
Die Geschichte der Musik im Stephansdom reicht wohl so weit zurück, als in diesem Kirchenraum Liturgie gefeiert wird, also mindestens 870 Jahre! Erstmals urkundlich erwähnt ist das organisierte hauseigene Musikwesen im Stiftsbrief von Herzog Rudolf IV aus dem Jahr 1365, in dem im Zusammenhang mit der Errichtung eines Kollegialkapitels (dem heutigen Domkapitel) auch ein Kantor genannt wird, der für Chorleiter, Chorsänger und Schüler (Stephaner Sängerknaben) verantwortlich war. Unter den prominenten Musikern, die am Stephansdom tätig waren, seien Johann Joseph Fux, die Brüder Michael und Joseph Haydn sowie Wolfgang Amadé Mozart genannt.
Konzert im Stephansdom
Der festliche Abschluss des 50. Sing Mit! Chorfestivals ist die Aufführung des Requiems im Stephansdom. Damit setzen Sie die Tradition der Musik im Dom fort und treten in die Fußstapfen großer Komponisten. Im Stephansdom erhielten Joseph und sein Bruder Michael Haydn als Chorknaben eine umfassende musikalische Ausbildung. Joseph Haydn heiratete hier, ebenso wie Johann Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Für Mozart spielte der Stephansdom in seinem ganzen Leben eine wichtige Rolle, vor allem als er im nahe gelegenen Figaro-Haus wohnte, aber auch nach seinem Tod: Hier heiratete er Constanze Weber, ließ zwei seiner Kinder im Dom taufen und wenige Monate vor seinem Tod bewarb sich Mozart um die Kapellmeister-Adjunktstelle bei St. Stephan. Mozarts Name findet sich sowohl im Totenprotokoll, als auch im so genannten Bahrleihbuch (Totengebührenbuch) des Doms. Abgesehen von Mozart sind auch Antonio Vivaldi, Christoph Willibald Gluck, Antonio Salieri, Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart hier im Totenbuch vermerkt.
Notenmaterial und Übestimmen
Sie können die Noten für das Stück bei Ihrer Anmeldung miteinfügen. Wir werden die Noten von Éditions Durand beim Sing mit! Chorfestival verwenden. Innerhalb Europas schicken wir Ihnen die Noten ab Mitte April gerne zu. Bestellfrist für die Noten ist 31. März 2027.
Wenn Sie die Noten bereits haben oder selbst bestellen möchten, finden Sie die Ausgabe direkt bei Éditions Durand: Duruflé Requiem




