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Joseph Haydn
Die Schöpfung, Hob XXI:2
Der Stephansdom ist ein mehr als passender Ort für die Aufführung von Haydns Werken, denn zwischen Joseph Haydn und dem Stephansdom besteht eine sehr enge Verbindung - der österreichische Komponist sang neun Jahre als Kapellknabe im Dom und heiratete hier auch seine Frau Anna Maria Aloysia.
Joseph Haydn schrieb die Schöpfung, ausgehend von einer sehr detaillierten Textvorlage van Swietens, innerhalb von zwei Jahren (1796 – 1798) und das Oratorium sollte zu seinem bekanntesten und meistgespielten Werk werden!
Am Anfange schuf...
Haydn beschreibt in den drei Teilen seines epochalen Werkes die Erschaffung der Erde, der Pflanzen und des Firmaments, behandelt die Geschöpfe, von der Tierwelt bis zum Menschen und stellt das Leben von Adam und Eva vor. Wie getrieben von einer höheren Gewalt, schuf Haydn dieses elementare, groß angelegte Werk. Völlig verausgabt und am Ende seiner Kräfte erkrankte der 66jährige Komponist kurz nach der Premiere schwer. Gewaltig und erhebend zugleich schildert Haydn den Schöpfungsakt und stellt das Lob Gottes in den Mittelpunkt.
Angeregt durch die Oratorien in großer Besetzung von Georg Friedrich Händel, von dessen Musik er sich durch seine Englandreisen inspirieren ließ, komponierte Haydn dieses Werk, das, seiner eigenen Aussage nach, eine grundlegende religiöse Erfahrung für ihn bedeutete. Zunächst nur im kleinen Kreis vor der Wiener Aristokratie aufgeführt, fand schließlich die öffentliche Premiere am 19. März 1799 im Wiener Burgtheater statt und endete mit begeisterten Rufen: „Es lebe Papa Haydn! Es lebe die Musik!“. Auf der Ankündigung zur Uraufführung war u. a. noch die Bitte des Komponisten an das Publikum zu lesen, die damals übliche Forderung nach Wiederholung einzelner Werkteile zu unterlassen!
Wir freuen uns auf diesen feierlichen Abend und auf Ihren Besuch im Stephansdom!
Datum: Samstag, 19. Mai 2012
Beginn: 20:30 Uhr (Einlass: 20:00 Uhr)
Ort: Stephansdom
Künstler:
Wiener Domchor
Domorchester St. Stephan
Cornelia Horak, Sopran
Alexander Kaimbacher, Tenor
Klemens Sander, Bass
Dkpm Markus Landerer, Dirigent
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